Death Proof - Todsicher

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Death Proof - Todsicher

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  • Erscheinungsdatum:
    19.07.2007
  • DVD Erscheinungsdatum:
    15.12.2008
  • Freigabe:
    ab 16 Jahren
  • Genre:
  • Drehbuch-Author:
    Quentin Tarantino
  • Regisseur:
    Quentin Tarantino
  • Länge:
    114 Minuten

Inhalt und Details

Death Proof ist ein Quentin-Tarantino-Film aus dem Jahre 2007, welcher der zweite Teil aus dem Grindhouse-Double-Feature ist. Der zweite Teil des Doppel ist Robert Rodriguez' Planet Terror.
Der Film ist etwa 110 Minuten lang und dem Exploitation-Genre angehörig. Death Proof wurde 2007 als Bester Film für die Goldene Palme von Cannes nominiert und erhielt den Scream Award für die Beste Regie und das Beste Drehbuch. Des Weiterem wurde er als Bester Horrorfilm bei den Empire Awards 2008 nominiert.

Drei-Freunden Arlene (Vanessa Ferlito), Shanna (Jordan Ladd) und Radio-Disc-Jockey Lucai Jungle Julia (Sydney Poitier Tamiia)-verbringen eine Nacht in Austin, Texas und feiern Arlene's Geburtstag in einingen Bars, unwissentlich, gefolgt von einem geheimnisvollen Mann in einem 1970 Chevy Nova. Der Mann, Stuntman Mike (Kurt Russell), stalkt die jungen Frauen mit seinem "Death Proof Auto", was schließlich zu einer tödlichen Begegnung führt. Insbesondere findet vorher eine Begegnung in der Bar mit diesen Mädchen statt, wo Mike kurz zuvor ein anderes Mädchen namens Pam(Rose McGowan) mit Hilfe seines Autos umbringt. Wo bei zusagen ist das er sie mit dem Grund mitgenommen hat, sie nach Hause zu fahren. Vierzehn Monate später, stalkt Mike nun mit einem 1969 Dodge Charger eine andere Mädchengruppe nach, nämlich Lee (Mary Elizabeth Winstead), Abernathy (Rosario Dawson), Kim (Tracie Thoms), und Zoe Bell (selbst). Diese Mädchen arbeiten als Stuntgirls in Hollywood und sind selbst mit einem "tödlichen" 1970 Dodge Challenger bewaffnet, was ein würdiger Gegner gegen den Dodge Charger ist.

Genre
Bei Death Proof geht man am Anfang davon aus das es sich um das Exploitation-Genre(Ausbeutungs-Genre) handelt, dass heißt mediale "Ausbeutung" von heiklen Themen wie Sex oder Gewalt aus kommerziellen Gründen oder wie auch bei Death Proof das Thema Autos. Die Blütezeit des sogenannten Exploitationfilms war in den 60er, 70er, 80er Jahren. Zu diesen Filmen rechnet man günstig produzierte Filme, die auf den Erfolgswellen erfolgreicherer "Sandalenfilme", Western, Polizei-, Sex- und Horrorfilmen mit schwimmen wollten.
Exploitation-Produktionen besaßen folglich meist vergleichsweise geringe technische und schauspielerische Standards. Oft worden diese als B-Movies eingeordnet bzw. nach dem Hauptfilm im Doublefeature gezeigt. Was bei Death Proof klar vorhanden ist, sind Gewaltszenen, spärlich bekleidete Frauen und fette Muscle Cars.
Doch bei häufigeren schauen des Filmes werden die ständigen Anlehnungen zu anderen Filmen immer deutlicher. So wird man nun feststellen müssen, dass dieser Film in die Kategorie des Zitatekinos einzuordnen ist, was auf die genialen und immensen Anlehnungen zurückzuführen ist.

Kritik zu Death Proof - Todsicher

Death Proof ist keinesfalls massentauglich und alle die ins Kino laufen und denken, jetzt kommen 2 Stunden knalliges Popkornkino, irren. Wie immer bedient sich Tarantino dutzender Zitate und Anspielungen auf alte Filme, die das Herz jedes Filmkenners höher schlagen lassen. Der "normale" Zuschauer bleibt hierbei natürlich auf der Strecke, aber nur weil der Film nicht die Erwartungen des Mainstream Publikums erfüllt, ist er noch lange kein schlechter Film. Im Gegensatz zu Rodriguez "Planet Terror" den man eher als auf die Spitze getriebene Kopie des "Zombie-Exploitation-Genres" aus den Grindhouse sehen kann, schafft es Tarantino, das Genre in gewisser Weise neu zu erfinden. Das Einzige, was man Tarantino vielleicht vorhalten kann, ist, dass er sich in diesem Film, mehr als in jedem seiner anderen Streifen, selbst verwirklicht. Man bedenke, dass Dutzend Close-Ups von irgendwelchen Füßen schöner Mädchen oder seine Vorliebe für Muscle Cars dem Film keineswegs im Weg stehen, sondern diese geben ihm eher eine nette Portion Selbstironie mit auf den Weg, was ihm gut tut. Mit einem wirklich gut gewählten Soundtrack, coolen Autos und gewagten Dialogen zeigt Tarantino mal wieder die andere Art von Film, die durch seine Liebe zum Detail, welcher diesem Genre kein besseres Denkmal hätte setzten können.

Schauspieler:

Kurt Russell
(Mike)

Rosario Dawson
(Abernathy)

Jordan Ladd
(Shanna)

Vanessa Ferlito
(Arlene)

Sydney Poitier
(Jungle Julia)

Rose McGowan
(Pam)

Marley Shelton
(Dr. Dakota Block)

Quentin Tarantino
(Warren)

Michael Parks
(Earl McGraw)

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